Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie (MT) dient in der Medizin zur Behandlung von Gelenk- und Muskelschmerzen; sie ist der von Physiotherapeuten mit einer speziellen Weiterbildung durchgeführte Teil der Manuellen Medizin. Sie beinhaltet Befunderhebung und Behandlungstechniken. In alternativmedizinischen Behandlungsformen darüber hinaus auch die Behandlung von vielfältigen Beschwerden anderer Körperregionen und von generalisierten Befindungsstörungen. Von der ärztlichen „Manuellen Medizin“ (z.B. Chiropraktik) unterscheidet sie sich darin, dass sie keine ruckartigen Techniken, sog. Techniken mit Impuls (Manipulation), anwendet.

Der Name (lat. manus, Hand) spielt darauf an, dass der Therapeut in der Regel nur seine Hände, d.h. keine Instrumente gebraucht und so auf die Gelenke, Knochen und oberflächlichen Bindegewebe einwirken möchte.  
Die MT beinhaltet immer auch eine gewebserwärmende Massage. Danach werden eingeschränkte Gelenke in ihrem Bewegungsausmaß vergrößert und dadurch funktioneller und schmerzfreier. 

Dauer: 30 Minuten